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Parodontologie – Behandlung von Zahnfleischerkrankungen in Frankfurt (Oder)

Parodontitis ist eine weit verbreitete, aber oft unterschätzte Erkrankung des Zahnhalteapparats. Unbehandelt führt sie zu Knochenabbau und schließlich zum Zahnverlust. In unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt (Oder) erkennen wir Zahnfleischerkrankungen frühzeitig und behandeln sie gezielt – mit einem bewährten Konzept aus Therapie und langfristiger Nachsorge. Unsere Zahnärztin Birgit Budach hat das Curriculum Parodontologie des renommierten Philipp-Pfaff-Instituts absolviert und plant und überwacht alle parodontologischen Behandlungen in unserer Praxis.

Warum Parodontologie so wichtig ist

Eine stille Erkrankung mit ernsthaften Folgen

Parodontitis entwickelt sich häufig schleichend und über lange Zeit nahezu unbemerkt. Zahnfleischbluten ist oft das einzige frühe Warnsignal – das von vielen Betroffenen nicht ernst genommen wird. Dabei können bakterielle Beläge unterhalb des Zahnfleischs ungehindert Knochen abbauen, bis sich Zähne lockern und ausfallen.

Zusammenhang mit der Allgemeingesundheit

Wissenschaftliche Studien belegen einen Zusammenhang zwischen unbehandelter Parodontitis und systemischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem erhöhten Risiko für Frühgeburten. Die Behandlung einer Parodontitis kann daher weit über die Mundhöhle hinaus positive Auswirkungen haben.

Regelmäßige Kontrolle schützt Ihre Zähne

In unserer Praxis untersuchen wir in regelmäßigen Abständen Ihr Zahnfleisch und den Zahnhalteapparat auf Entzündungszeichen. So erkennen wir Veränderungen rechtzeitig und können Maßnahmen einleiten, bevor es zu irreversiblem Knochenverlust kommt – denn einmal abgebauter Knochen ist oft unwiederbringlich verloren.

Behandlung und Methoden

Parodontalstatus und Diagnose

Am Beginn jeder Parodontitis-Behandlung steht eine gründliche Diagnose: Wir messen die Zahnfleischtaschen, bewerten den Knochenstand anhand von Röntgenaufnahmen und erstellen einen vollständigen Parodontalstatus. Auf dieser Basis entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die optimale Behandlungsstrategie.

Mundhygieneberatung

Ein dauerhafter Behandlungserfolg ist nur möglich, wenn die häusliche Mundhygiene optimiert wird. Wir beraten Sie individuell: von der richtigen Putztechnik über den Einsatz von Interdentalbürsten und Mundspülungen bis hin zu Ernährungsempfehlungen – damit Sie die Therapieergebnisse langfristig sichern können.

Professionelle Parodontitis-Therapie (AIT)

Die Kerntherapie besteht in der gründlichen Entfernung aller bakteriellen Beläge – ober- und unterhalb des Zahnfleischs. Mit feinen Instrumenten und modernen Ultraschallgeräten reinigen wir die Zahnoberflächen und Zahnfleischtaschen schonend, um die Entzündung zu beseitigen und das Zahnfleisch wieder in einen gesunden Zustand zu bringen.

Parodontalchirurgie

In Fällen, in denen tiefe Zahnfleischtaschen oder eine Periimplantitis (Entzündung um ein Implantat) mit nicht-chirurgischen Mitteln nicht ausreichend behandelt werden können, stehen operative Maßnahmen zur Verfügung. Kleinere parodontalchirurgische Eingriffe führt Frau Budach in unserer Praxis durch; für größere Eingriffe arbeiten wir mit erfahrenen Oralchirurgen vor Ort zusammen.

Nachsorge: Unterstützende Parodontitistherapie (UPT)

Langfristiger Zahnerhalt durch konsequente Nachsorge

Nach der aktiven Parodontitis-Behandlung ist eine regelmäßige Nachsorge unerlässlich, um das erreichte Ergebnis zu stabilisieren und einen Rückfall zu verhindern. Im Rahmen der unterstützenden Parodontaltherapie (UPT) reinigen wir in individuell abgestimmten Intervallen alle kritischen Bereiche und überwachen den Zustand Ihres Zahnfleisches kontinuierlich.

Kostenübernahme

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die aktive Parodontitis-Therapie sowie eine zweijährige Nachsorge. Die darüber hinausgehende langfristige UPT ist eine Privatleistung – private Versicherer und Zusatzversicherungen erstatten diese Kosten in der Regel. Wir klären Sie vorab transparent über die anfallenden Kosten auf.

Für wen ist Parodontologie geeignet?

Eine parodontologische Behandlung ist für alle Patientinnen und Patienten relevant, bei denen Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung vorliegen – etwa Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, gelockerte Zähne oder anhaltend schlechter Atem. Aber auch als Vorsorgemaßnahme sollte der Zahnhalteapparat regelmäßig überprüft werden.

Besonders gefährdet sind Raucher, Patienten mit Diabetes oder anderen systemischen Erkrankungen sowie Personen mit einer familiären Vorbelastung für Parodontitis. In unserer Zahnarztpraxis in Frankfurt (Oder) erkennen wir Risikopatienten frühzeitig und leiten geeignete Maßnahmen ein.

Häufige Fragen

Was ist Parodontitis und wie entsteht sie?

Parodontitis ist eine bakteriell bedingte Entzündung des Zahnhalteapparats – also des Zahnfleischs, des Knochens und der Fasern, die den Zahn im Kiefer halten. Hauptursache sind bakterielle Beläge (Plaque), die sich unterhalb des Zahnfleischrands festsetzen und dort Entzündungen auslösen. Unbehandelt kann sie zu Knochenabbau und Zahnverlust führen.

Welche Symptome hat Parodontitis?

Typische Zeichen sind Zahnfleischbluten beim Zähneputzen, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, Zahnfleischrückgang, gelockerte Zähne, anhaltend schlechter Atem (Halitosis) und Empfindlichkeit der Zahnhälse. Oft verläuft die Erkrankung lange ohne deutliche Schmerzen – daher werden viele Fälle erst spät entdeckt.

Kann Parodontitis geheilt werden?

Parodontitis kann nicht vollständig „geheilt" werden, aber sie lässt sich sehr gut kontrollieren und zum Stillstand bringen. Mit der richtigen Behandlung und konsequenter Nachsorge können Zähne langfristig erhalten werden. Einmal abgebauter Knochen regeneriert sich in der Regel nicht vollständig – daher ist frühzeitiges Handeln entscheidend.

Wie lange dauert eine Parodontitis-Behandlung?

Die aktive Therapiephase erstreckt sich in der Regel über mehrere Wochen. Nach einer Hygienephase mit intensiver Mundhygieneberatung erfolgt die eigentliche Parodontalbehandlung in mehreren Sitzungen. Danach folgt eine Nachkontrolle, um den Behandlungserfolg zu bewerten. Die anschließende Nachsorge (UPT) findet dauerhaft in regelmäßigen Abständen statt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Parodontitis-Behandlung?

Ja – seit 2021 übernehmen gesetzliche Krankenkassen neben den Kosten für die systematische Parodontitis-Therapie auch eine zweijährige Nachsorge (UPT). Voraussetzung ist ein positiver Befundbescheid. Die darüber hinausgehende langfristige Nachsorge ist eine Privatleistung. Wir informieren Sie vorab ausführlich über alle anfallenden Kosten.

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Wir freuen uns darauf, Sie in unserer Zahnarztpraxis begrüßen zu dürfen. Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne.

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